Ausbau Rotorwelle

28.10.2011

Habe die Rotorwelle ausgebaut. Die Teile sind so fettig, dass die Welle so gut wie keinen Rost angesetzt hat. Nur der freie Teil unterhalb des Rotorkopfes ist leicht angerostet. Das kann man aber wegpolieren. Kein einziges Teil hat geklemmt. Auch der Taumelscheibenmitnehmer hat sich heute gut lösen lassen.

Die Taumelscheibe ist voller Dreck, ich denke aber, dass ich sie gut sauber bringen werde.

Auch das Hauptzahnrad ist in gutem Zustand.

Jetzt sieht man, wieviel Schmutz sich in den 25 Jahren auf und im Chassis abgesetzt hat:

Der Motor

27.10.2011

Die Laufbuchse und der Kolben sind auseinander – Brunox sei Dank 😉

Das sieht gar nicht schlecht aus, zumindest keine Beschädigungen oder Korrosion an der Laufbuchse. Die Kurbelwelle lässt sich jetzt sogar vorsichtig drehen. Allerdings fühlt es sich an, als würde man über einen Feldweg fahren.

Das hintere Kurbelwellenlager sieht schlimm aus, das werde ich wohl ersetzen müssen.

Der Kolbenbolzen bewegt sich auch nur noch mit Gewalt. Da sich das Pleuel nicht auf dem Bolzen verschieben lässt, bekomme ich Pleuel/Kolben nicht von der Kurbelwelle ab.

Mehr habe ich noch nicht auseinander.

 

zerlegen…

26.10.2011

Habe angefangen, den Champion zu zerlegen.

Der Rotorkopf ging ohne Probleme von der Hauptrotorwelle ab. Der Mitnehmer für die Taumelscheibe ist dagegen absolut fest, wahrscheinlich, weil die Welle in diesem Bereich Rost angesetzt hat.

Der Ausbau des Motors ging auch ziemlich problemlos, was mich etwas verwundert hat. Aber wie schon gesagt, der Motor selbst ist fest. Kurbelgehäusedeckel, Zylinderkopf und Vergaser haben sich lösen und abnehmen lassen. Der Kolben sitzt absolut fest in der Buchse – es ist übrigens ein OS MAX 61 SF. Habe den Motor mit Brunox geflutet, mal abwarten, ob sich etwas löst. Der sichtbare Teil der Kurbelwelle mit dem Ausgleichsgewicht ist stark angerostet. Hoffentlich betrifft das nicht die gesamte Kurbelwelle.


Ein Schlüter Champion wird aus seinem Dornröschenschlaf geweckt!

Nach 25 Jahren möchte ich versuchen, einen alten Schlüter Champion wieder zum Leben zu erwecken und zum Fliegen zu bekommen.

Am 22.10.2011 hat das Abenteuer begonnen – ich habe meinen Champion aus einem Stadel ausgegraben und mit nach Hause genommen. Erste Bestandsaufnahme:

  • alles noch vorhanden
  • mehr als genügend Dreck auf und in dem Heli
  • der Motor ist fest
  • die Taumelscheibe ebenso
  • das Landegestell hat sich verformt, so dass jetzt der Hecksporn auf dem Boden steht
  • die GFK-Rotorblätter bekommen bei der kleinsten Beanspruchung Risse
  • usw., usf.